KI und Datenschutz

KI und Datenschutz im Immobilienunternehmen: welche Daten in welches KI-Werkzeug gehören.

Firmenkonto statt Privatzugang, Vertrag zur Auftragsverarbeitung, klare Datenklassen: Kopp AI ordnet ChatGPT, Claude und Copilot. Erprobt im Eigenbetrieb.

Die kurze Antwort: Immobilienunternehmen können ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot datenschutzgerecht einsetzen, wenn vier Dinge stimmen: ein Firmenkonto mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung, kein Training mit Firmendaten, feste Regeln, welche Daten in welche Umgebung dürfen, und eine menschliche Prüfung der Ergebnisse. Private Konten sind für Kunden-, Eigentümer- und Mieterdaten nicht geeignet. Kopp AI, die KI-Beratung der Kopp Real Estate GmbH, ordnet diese Regeln für den Betrieb, die rechtliche Bewertung bleibt beim Datenschutzbeauftragten.

Stand der Anbieterangaben: Oktober 2026. Die Kopp Real Estate GmbH arbeitet selbst nach diesen Regeln, dokumentiert unter KI-Praxisbeispiele.

Grundsatz

Darf KI im Immobilienunternehmen personenbezogene Daten verarbeiten?

Kurzantwort: Ja, wenn die DSGVO eingehalten wird. Der KI-Anbieter ist dann ein Auftragsverarbeiter, der vertraglich gebunden wird, und es wird nur eingegeben, was die Aufgabe braucht.

  • Rechtsgrundlage für die Verarbeitung, zum Beispiel Vertrag oder berechtigtes Interesse
  • Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter (Art. 28 DSGVO)
  • Datenminimierung: nur die nötigen Daten, wo möglich ohne Namen (Art. 5 DSGVO)
  • Zulässige Übermittlung, wenn der Anbieter Daten außerhalb der EU verarbeitet (Art. 44 ff. DSGVO)
  • Eintrag im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 DSGVO) und angepasste Datenschutzhinweise

Die Bewertung im Einzelfall trifft das Unternehmen mit seinem Datenschutzbeauftragten. Kopp AI leistet keine Rechtsberatung.

Konto

Was unterscheidet ein privates KI-Konto von einem Firmenkonto?

Kurzantwort: Im Firmenkonto regelt ein Vertrag, was mit den Daten geschieht, und Training mit Firmendaten ist laut Anbietern standardmäßig aus. Im Privatkonto entscheidet der einzelne Nutzer, und einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gibt es nicht.

MerkmalPrivates KontoFirmenkonto oder API
Training mit Eingabenje nach Anbieter und Einstellung möglichlaut Anbietern standardmäßig aus
Vertrag zur Auftragsverarbeitungin der Regel nicht vorhandenwird angeboten
Nutzer und Rechtejeder verwaltet sich selbstzentral durch das Unternehmen
Speicherortnicht wählbarbei einzelnen Firmenangeboten EU wählbar
Aufbewahrung und LöschungEinstellung des Nutzerszentral steuerbar
Nachweis gegenüber Kundenkaum möglichüber Vertrag und Einstellungen belegbar

Zusammenfassung der Anbieterangaben, Stand Oktober 2026. Tarife und Bedingungen ändern sich, deshalb vor dem Einsatz die aktuelle Fassung beim Anbieter prüfen.

Anbieter

Ist ChatGPT Business datenschutzkonform, und was gilt bei Claude und Copilot?

Kurzantwort: Kein Werkzeug ist von sich aus datenschutzkonform. Die Firmenangebote der drei großen Anbieter schaffen die Voraussetzungen, die Regeln im Unternehmen entscheiden über den sauberen Einsatz.

ChatGPT

OpenAI gibt an, dass Daten aus den Firmentarifen von ChatGPT und aus der API standardmäßig nicht zum Training verwendet werden, und bietet einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung an. Seit Februar 2025 ist für ChatGPT Enterprise, ChatGPT Edu und die API eine Datenspeicherung in Europa möglich.

Claude

Seit Herbst 2025 entscheiden Nutzer der privaten Tarife Free, Pro und Max, ob ihre Chats zum Training verwendet werden, bei Zustimmung werden sie deutlich länger gespeichert. Die Firmenangebote von Anthropic und die API sind davon ausgenommen.

Microsoft 365 Copilot

Microsoft gibt an, dass Prompts, Antworten und Daten aus Microsoft Graph nicht zum Training der Basismodelle verwendet werden und der Einsatz unter das Data Protection Addendum fällt. Die EU Data Boundary gilt laut Microsoft nicht für Websuche und derzeit nicht für die angebotenen Anthropic-Modelle.

Anbieterangaben, Stand Oktober 2026. Kopp AI arbeitet modellunabhängig und empfiehlt kein bestimmtes Produkt.

Datenklassen

Welche Daten gehören in welches KI-Werkzeug?

Kurzantwort: Öffentliche und sachliche Objektdaten sind unkritisch, Kunden-, Eigentümer- und Mieterdaten gehören nur ins Firmenkonto mit Vertrag. Ausweis-, Konto-, Gesundheits- und Zugangsdaten gehören in keinen KI-Chat.

DatenartBeispiel im ImmobilienunternehmenWohinRegel
Öffentliche MarktinformationenLagebeschreibung aus öffentlichen Quellen, MarktberichteunkritischQuelle notieren, Fakten prüfen
Objektdaten ohne PersonenbezugFläche, Baujahr, Ausstattung, EnergiekennwerteFirmenkontoGegen die Unterlagen prüfen
Interne Texte und VorlagenExposé-Bausteine, Leitfäden, TextregelnFirmenkontoGehören dem Unternehmen, zentral ablegen
Kontaktdaten von InteressentenName, E-Mail, Telefon, SuchprofilFirmenkonto mit AVVNur was die Aufgabe braucht
EigentümerdatenName, Anschrift, Verkaufsmotiv, PreisvorstellungFirmenkonto mit AVVVertraulich, Zugriff nur für Zuständige
MieterdatenSelbstauskunft, Mietvertrag, SchriftverkehrFirmenkonto mit AVVFür Auswertungen pseudonymisieren
Zahlungsdaten und offene PostenSollstellungen, Zahlungseingänge, RückständeFirmenkonto mit AVVSummen gegen die Buchhaltung prüfen
Verträge mit NamenKauf- und Mietverträge, MaklerverträgeFirmenkonto mit AVVErgebnis vom Menschen prüfen lassen
Bewerber- und MitarbeiterdatenLebensläufe, Beurteilungennur nach gesonderter PrüfungDatenschutzbeauftragten einbinden
BonitätsunterlagenGehaltsnachweise, Auskünfte, Finanzierungsbestätigungnur nach gesonderter PrüfungMeist nicht nötig, Ergebnis statt Unterlage
Ausweis- und KontonummernAusweiskopie, IBAN, Unterlagen zur Identifizierungnicht in KI-ChatsBleiben im Fachsystem
GesundheitsangabenAngaben zu Barrierefreiheit oder Pflegebedarf mit Namennicht in KI-ChatsBesondere Kategorie nach Art. 9 DSGVO
Passwörter und ZugängePortal-, Bank- und SystemzugängenieGehören in einen Passwortmanager

Arbeitsraster aus dem Eigenbetrieb der Kopp Real Estate GmbH, Stand Oktober 2026. Es ersetzt nicht die Prüfung durch den Datenschutzbeauftragten. Die Prompt-Seite zeigt, wie Vorlagen mit anonymisierten Daten für ChatGPT aufgebaut werden.

Regeln im Unternehmen

Was muss ein Immobilienunternehmen vor dem KI-Einsatz regeln?

Kurzantwort: Konto und Vertrag, eine kurze KI-Richtlinie mit Datenklassen, Rollen und Prüfpunkte sowie die Schulung des Teams. Das ist in wenigen Wochen erledigt und schützt vor unkoordinierter Einzelnutzung mit privaten Konten.

  1. 01

    Konto und Vertrag

    Firmenkonto einrichten, Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen, Training mit Firmendaten und Aufbewahrung prüfen.

  2. 02

    KI-Richtlinie

    Welche Werkzeuge erlaubt sind, welche Datenklassen wohin dürfen, wer Ergebnisse prüft, was nie eingegeben wird. Musterregeln bietet die Vorlage für eine KI-Richtlinie.

  3. 03

    Rollen und Zugriffe

    Anbindung an Postfach und Ablage zuerst nur lesend, Senden und Veröffentlichen nur nach Freigabe, Zugriff nur für Zuständige.

  4. 04

    Dokumentation

    Verarbeitungsverzeichnis und Datenschutzhinweise ergänzen, Bedarf einer Datenschutz-Folgenabschätzung prüfen lassen (Art. 35 DSGVO).

  5. 05

    Schulung

    Das Team lernt die Regeln an eigenen Fällen. Das dient zugleich den Maßnahmen zur KI-Kompetenz nach Art. 4 der KI-Verordnung.

Wie Rollen und Regeln im Betrieb verankert werden, beschreibt die AI-First-Organisation, den Aufbau der Abläufe die KI-Implementierung.

Praxisbeweis

Wie geht Kopp AI im eigenen Immobiliengeschäft mit Daten um?

Kurzantwort: Mit Firmenkonten, lesender Anbindung zuerst und Freigabe durch den Menschen vor allem, was nach außen geht. Die Kopp Real Estate GmbH arbeitet täglich so.

Firmenkonten

Die Kopp Real Estate GmbH arbeitet mit Firmenkonten von Claude und ChatGPT beziehungsweise Codex, angebunden an Microsoft 365 und die eigene Ablage.

Lesend zuerst

Anbindungen an Postfach, Ablage und Systeme laufen zuerst lesend. Senden und Veröffentlichen geschieht nur nach Freigabe durch einen Menschen.

Anonymisiert nach außen

Alle Praxisbeispiele auf dieser Website stammen aus dem Eigenbetrieb und sind anonymisiert, Kunden und Mandate werden nicht genannt.

Alle Abläufe im Detail: KI-Praxisbeispiele aus dem Eigenbetrieb.

Arbeitsteilung

Wer ist für was zuständig: Kopp AI, Datenschutzbeauftragter, Unternehmen?

Kurzantwort: Kopp AI ordnet Abläufe, Datenklassen und Prüfpunkte. Der Datenschutzbeauftragte bewertet rechtlich, das Unternehmen entscheidet und verantwortet.

AufgabeKopp AIDatenschutzbeauftragter und Unternehmen
Abläufe auswählenProzessaufnahme, Vorschlag mit Datenbedarf je AblaufEntscheidung, welcher Ablauf startet
DatenklassenEntwurf des Rasters nach VorgängenPrüfung und Freigabe
KI-RichtlinieEntwurf mit Werkzeugen, Regeln und Prüfpunktenrechtliche Prüfung, Inkraftsetzung
Konto und VertragHinweise zur Einrichtung und zu EinstellungenVertragsabschluss mit dem Anbieter
Verarbeitungsverzeichnis und HinweiseBeschreibung der Abläufe als VorlageEintrag und Veröffentlichung
SchulungWorkshop an eigenen FällenTeilnahme, Nachweis im Unternehmen

Kopp AI leistet keine Rechtsberatung. Das Schulungsformat beschreiben die KI-Workshops.

Eignung

Wann hilft eine KI-Beratung beim Datenschutz, und wann nicht?

Kurzantwort: Sie hilft, wenn KI bereits unkoordiniert genutzt wird oder ein Unternehmen sauber starten will. Sie ersetzt keine Rechtsberatung und keinen Datenschutzbeauftragten.

Lohnt sich

Mitarbeitende nutzen KI schon mit privaten Konten, oder Makler, Verwaltung oder Bestandshalter wollen Abläufe mit Kunden- und Mieterdaten aufbauen.

Mit Vorbereitung

Es gibt noch keinen Datenschutzbeauftragten oder kein Verarbeitungsverzeichnis. Dann zuerst diese Grundlage schaffen, danach die KI-Regeln.

Nicht der richtige Weg

Es geht um eine konkrete Rechtsfrage, eine Beschwerde oder ein Verfahren. Dann ist eine Kanzlei für Datenschutzrecht zuständig.

Pflichten

Wie hängen DSGVO und EU AI Act beim KI-Einsatz zusammen?

Kurzantwort: Beide gelten nebeneinander. Die DSGVO regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten, die KI-Verordnung regelt KI-Systeme, etwa Maßnahmen zur KI-Kompetenz nach Art. 4 und die Kennzeichnung von Chatbots (Rechtsstand Oktober 2026).

Die Einordnung für die Branche steht auf der Seite EU AI Act für die Immobilienwirtschaft. Den Einstieg in die Beratung beschreibt die KI-Beratung für Immobilienunternehmen, für Maklerbüros gibt es den Einstieg KI für Immobilienmakler, für Verwaltungen KI in der Hausverwaltung.

FAQ

Häufige Fragen zu KI und Datenschutz im Immobilienunternehmen.

Antworten mit Stand Oktober 2026, sachlich informierend und ohne Rechtsberatung.

Darf KI personenbezogene Daten verarbeiten?

Ja, wenn die DSGVO eingehalten wird: Es braucht eine Rechtsgrundlage, einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter (Art. 28 DSGVO), nur die für die Aufgabe nötigen Daten (Art. 5 DSGVO) und bei Anbietern außerhalb der EU eine zulässige Übermittlung (Art. 44 ff. DSGVO). Die Bewertung im Einzelfall trifft das Unternehmen mit seinem Datenschutzbeauftragten.

Ist ChatGPT Business datenschutzkonform?

Kein KI-Werkzeug ist von sich aus datenschutzkonform, entscheidend ist der Einsatz. Für die Firmentarife von ChatGPT und die API gibt OpenAI an, dass Daten standardmäßig nicht zum Training der Modelle verwendet werden, und bietet einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung an (Stand Oktober 2026). Dazu kommen die eigenen Regeln des Unternehmens, welche Daten hinein dürfen.

Wie hoch ist der Datenschutz bei ChatGPT?

Das hängt vom Konto ab. In privaten Tarifen steuert der Nutzer selbst, ob Eingaben zum Training verwendet werden dürfen, einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gibt es dort nicht. Firmentarife und die API werden laut OpenAI standardmäßig nicht zum Training genutzt und sind vertraglich geregelt (Stand Oktober 2026). Für Firmendaten kommt deshalb nur ein Firmenkonto in Frage.

Was passiert mit persönlichen Daten bei ChatGPT?

Eingaben werden beim Anbieter verarbeitet und für eine gewisse Zeit gespeichert. Ob sie zusätzlich zum Training verwendet werden, hängt vom Tarif und den Einstellungen ab. Wer personenbezogene Daten von Kunden oder Mietern verarbeitet, braucht deshalb ein Firmenkonto mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung und feste Regeln, welche Daten eingegeben werden.

Welche KI hat den höchsten Datenschutz?

Es gibt keine KI, die pauschal den höchsten Datenschutz hat. Maßgeblich sind Firmenkonto, Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Training mit Firmendaten standardmäßig aus, Speicherort und Zugriffsrechte. Firmenangebote von OpenAI, Anthropic und Microsoft erfüllen diese Punkte laut Anbieterangaben (Stand Oktober 2026), die Einstellung im eigenen Unternehmen muss trotzdem geprüft werden.

Brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag für ChatGPT oder Claude?

Ja, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, zum Beispiel Namen, E-Mails oder Mieterangaben. Der Vertrag nach Art. 28 DSGVO wird mit dem Firmenkonto geschlossen, für private Konten gibt es ihn in der Regel nicht.

Darf ein Makler Kundendaten in ChatGPT eingeben?

Nur in ein Firmenkonto mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung und nur so viel, wie die Aufgabe braucht. Für einen Exposé-Entwurf reichen die Objektdaten ohne Namen des Eigentümers. Ausweiskopien, Bonitätsunterlagen und Zugangsdaten gehören nicht in einen KI-Chat.

Dürfen Mieterdaten in eine KI?

Mieterdaten sind personenbezogen und oft sensibel, etwa Selbstauskunft, Zahlungsverhalten oder Schriftverkehr. Sie gehören nur in eine freigegebene Firmenumgebung mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung, mit Zugriff nur für die zuständigen Personen. Für viele Aufgaben genügen anonymisierte oder pseudonymisierte Daten.

Muss ich Kunden informieren, wenn ich KI einsetze?

Die Datenschutzhinweise müssen beschreiben, welche Daten zu welchem Zweck und an welche Empfänger gehen (Art. 13 und 14 DSGVO). Wird ein KI-Anbieter als Auftragsverarbeiter neu eingesetzt, gehört er in diese Hinweise und ins Verarbeitungsverzeichnis. Ein Chatbot im Kundenkontakt muss zudem als KI erkennbar sein (Rechtsstand Oktober 2026).

Braucht man für KI eine Datenschutz-Folgenabschätzung?

Eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO ist nötig, wenn eine Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für Betroffene hat, etwa bei umfangreicher Auswertung von Mieter- oder Bewerberdaten. Für Textentwürfe ohne Personenbezug ist sie in der Regel nicht nötig. Die Prüfung gehört zum Datenschutzbeauftragten.

Wie sieht es bei Microsoft Copilot mit dem Datenschutz aus?

Für Microsoft 365 Copilot im Unternehmen gibt Microsoft an, dass Prompts, Antworten und Daten aus Microsoft Graph nicht zum Training der Basismodelle verwendet werden und der Einsatz unter das Data Protection Addendum fällt. Die EU Data Boundary gilt laut Microsoft nicht für Websuche und derzeit nicht für die in Copilot angebotenen Anthropic-Modelle (Stand Oktober 2026).

Was ist bei Claude im Unternehmen zu beachten?

Seit Herbst 2025 entscheiden Nutzer der privaten Claude-Tarife Free, Pro und Max, ob ihre Chats zum Training verwendet werden. Bei Zustimmung werden die Daten deutlich länger gespeichert. Die Firmenangebote und die API sind davon ausgenommen. Für Firmendaten gehört Claude deshalb in ein Firmenkonto.

Welche Daten sollten nie in einen KI-Chat?

Passwörter und Zugangsdaten, Ausweis- und Kontonummern, Gesundheitsangaben und andere besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO sowie vertrauliche Unterlagen, für die kein Vertrag und keine Freigabe besteht. Auch im Firmenkonto gilt: so wenig personenbezogene Daten wie möglich.

Wie startet ein Immobilienunternehmen datenschutzgerecht mit KI?

Mit drei Schritten: Firmenkonto mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung einrichten, eine kurze KI-Richtlinie mit Datenklassen und Prüfpunkten festlegen, dann einen ersten Ablauf ohne sensible Daten starten, etwa Exposé-Entwürfe oder Berichte. Der Datenschutzbeauftragte prüft vor dem Start.

Wie geht Kopp AI im eigenen Betrieb mit Daten um?

Die Kopp Real Estate GmbH arbeitet mit Firmenkonten von Claude und ChatGPT beziehungsweise Codex, angebunden an Microsoft 365 und die eigene Ablage. Anbindungen laufen zuerst lesend, Senden und Veröffentlichen nur nach Freigabe. Praxisbeispiele auf der Website sind anonymisiert.

Leistet Kopp AI Rechtsberatung zum Datenschutz?

Nein. Kopp AI ordnet Abläufe, Datenklassen und Prüfpunkte und bereitet Unterlagen für den Datenschutzbeauftragten vor. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall bleibt beim Unternehmen, seinem Datenschutzbeauftragten und seinen Rechtsberatern.

Unverbindliche Anfrage

Welcher Ablauf soll in Ihrem Unternehmen zuerst datenschutzgerecht mit KI laufen?

Ein guter Start ist ein Ablauf mit wenig sensiblen Daten, etwa Exposé-Entwürfe oder Berichte. Martin Kopp klärt im Erstgespräch, welche Regeln, welches Konto und welcher erste Ablauf passen.

  • Kein Verkaufsdruck, keine Verpflichtung
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